«Blutiges Wochenende» in Mexiko – über 80 Tote
Die brauchen kein Erdbeben !!
Eine Welle blutiger Gewalt hat nach Medienberichten am Wochenende in Mexiko mehr als 80 Menschen das Leben gekostet. Wegen der Ermordung von Mitgliedern des konsularischen Dienstes der USA ist auch die Regierung in Washington alarmiert.

In der Grenzstadt Ciudad Juárez wurden aus einem Auto heraus eine amerikanische Mitarbeiterin des US-Konsulats, ihr Ehemann sowie der Ehemann einer mexikanischen Angestellten erschossen. US-Präsident Barack Obama verurteilte die Bluttat scharf. Die mexikanische Regierung versprach eine schnelle Aufklärung der Bluttat. Insgesamt starben in Ciudad Juárez etwa 30 Menschen.
Das Außenministerium in Washington sprach eine Reisewarnung aus und forderte die Beschäftigten von sechs grenznahen US-Konsulaten auf, ihre Angehörigen aus der Region in Sicherheit zu bringen. Ciudad Juárez gilt als eine der gefährlichsten Städte Mexikos. Durch sie führt eine der wichtigen Drogenrouten in die USA. Im vergangenen Jahr kamen dort im Zuge des Drogenkriegs mehr als 2600 Menschen ums Leben.
Mike Hammer, Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates, sagte: «Der Präsident teilt die Empörung des mexikanischen Volkes über die Ermordung Tausender in Ciudad Juárez und anderswo in Mexiko. Wir werden weiter mit Präsident Felipe Calderón und seiner Regierung zusammenarbeiten, um die Macht der organisierten Drogenschmuggler zu brechen.» Sie würden in Mexiko viel zu oft «Unschuldige ins Visier nehmen und töten». Auch Außenministerin Hillary Clinton verurteilte die Tat als «entsetzliche Angriffe auf Mitglieder unseres eigenen Außenministeriums.»
Brennpunkt der Gewalt am Wochenende war der Bundesstaat Guerrero im Süden Mexikos. Dort wurden am Samstag und Sonntag 43 Personen getötet, 34 davon allein im Badeort Acapulco, darunter sechs Polizisten, wie lokale Medien am Montag berichteten. Unter anderem war es am Sonntagmorgen in einer Straße des Badeortes zwischen rivalisierenden Drogenbanden zu einer Schießerei gekommen, bei der 10 Personen getötet wurden.
Beamte hatten zudem bereits am Samstag fünf von Kugeln durchsiebte Leichen und an einer anderen Stelle weitere drei Leichen gefunden. Auch in anderen Gebieten des Bundesstaates Guerrero, in dem Acapulco liegt, wurden bei Schießereien weitere Menschen getötet, und manche von ihnen enthauptet. Außerdem wurde ein am Freitag entführter Journalist tot entdeckt.
Im südlichen Bundesstaat Chiapas griffen Unbekannte Einrichtungen der Staatsanwaltschaft aus Fahrzeugen mit Handgranaten an. Wie die Zeitung «El Universal» meldete, wurde dabei einer der Angreifer getötet, weil eine Granate noch im Auto explodierte. Im nördlichen Bundesstaat Sinaloa starben acht Menschen, als Bewaffnete eine Geburtstagsfeier im Ort Navolato überfielen. In Mexiko-Stadt lieferte sich ein Krimineller eine Verfolgungsjagd mit der Polizei. Er raste mit voller Wucht in ein Restaurant und tötete dabei einen Gast.
Im Krieg der Drogenkartelle untereinander und des Staates gegen die Banden sind 2009 in ganz Mexiko mehr als 7000 Menschen ums Leben gekommen. Brennpunkte der blutigen Konfrontation sind vor allem die nördlichen Bundesstaaten, die an die USA angrenzen, aber auch die mexikanische Hauptstadt-Region und die sie umgebenden Bundesstaaten.
Türkische Ministerin hält Schwulsein für krank
Türkische Ministerin hält Schwulsein für krank
Die türkische Familienministerin hat in der islamisch geprägten Regierung einen Streit ausgelöst, weil sie Homosexualität für eine Krankheit hält, die behandelt werden müsse. Andersartige Sexualität ist in der Türkei ein heikles Thema. Die Intoleranz endete schon mehrmals tödlich.
Seit einigen Tagen streiten türkische Minister um das Wesen der gleichgeschlechtlichen Liebe. Die Familienministerin der islamisch geprägten Regierung, Selma Aliye Kavaf, erklärte in einem Interview mit der Zeitung „Hürriyet”, Homosexualität sei eine „Krankheit” und müsse „behandelt” werden.
Der Reporter hatte sie nach ihrer Meinung über Eheschließungen zwischen gleichgeschlechtlichen Partnern gefragt, und dies war ihre Begründung für die Antwort, sie habe „keine positive Meinung” über solche Ehen.
Da sie Schwulsein als Krankheit bezeichnet hatte, fühlte sich ihr Kabinettskollege Recep Akdag angesprochen, der Gesundheitsminister. Denn wenn Homosexualität eine Krankheit ist, dann wäre ja wohl sein Ressort gefragt, um sie zu bekämpfen.

Akdag ließ die Kollegin wissen, dass Homosexualität als gesellschaftliches Problem eher in ihren Bereich gehöre: Es sei ein Fall für „Freiheiten” – also Toleranz und Gleichberechtigung.
Nun wartet man in der Türkei gespannt, ob sich Ministerpräsident Erdogan in den Streit einschaltet – er hatte Akdag schon früher gemaßregelt, als der zu Impfungen gegen die Schweinegrippe aufrief. Erdogan sprach sich damals dagegen aus und sagte, die Impfstoffe seien zu riskant.
Islamisierung – das Ringen um die türkische Seele
Dänen entschuldigen sich für Karikatur-Kränkung
Die Türkei ist ein seltsames Land, wenn es um Homosexualität oder überhaupt „andersartige” Sexualität geht. Istanbul ist eine der größten und turbulentesten Schwulenszenen Europas. Transsexuelle Showstars erfreuen sich beachtlicher Beliebtheit quer durch alle Gesellschaftsschichten, beispielsweise die Sängerin Bülent Ersoy. Vor zwei Jahren musste sie vor Gericht, aber „nur” weil sie eine Offensive der Armee gegen die PKK kritisiert hatte.
Andererseits toleriert die Gesellschaft solche Menschen in der eigenen Familie nicht, und auch nicht in der Nachbarschaft. Die Probleme wachsen, seit die religiös geprägte Regierungspartei AKP an der Macht ist, deren Anhänger oft so denken wie Familienministerin Kavaf. Nur dass sie es nicht „Krankheit” nennen, sondern „Schande”. Im Januar kam es zum ersten dokumentierten „Ehrenmord” an einem Homosexuellen – sein Vater reiste 900 Kilometer aus der Provinz an, um seinen 26-jährigen Sohn Ahmet Yildiz zu erschießen.
Besonders brutal trifft die neue Intoleranz Transsexuelle – acht wurden seit 2008 ermordet, sagt die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch, allein zwei im Februar. Offenbar führt die neue Religiosität in der Türkei zu mehr Gewalt gegen Homo- und Transsexuelle.
Der Staat beschäftigt sich bislang höchstens dann mit der Frage, wenn solche Mordfälle vor Gericht kommen, oder die Justiz mal wieder eine Schwulenorganisation schließen will. Insgesamt fünf solche Organisationen mussten bislang vor Gericht um ihr Existenzrecht kämpfen, weil sie laut Staatsanwaltschaft „gegen die moralischen Prinzipien der Türkei” verstoßen. Es spricht für das Land, dass bislang keiner der Schließungsanträge zum Verbot führte. Nicht alle Verfahren sind abgeschlossen.
Eine gesellschaftliche Debatte über das Thema ist längst überfällig, schon um das Land von seiner schizophrenen Haltung gegenüber Homosexuellen zu befreien. Wer weiß, vielleicht löst der Ministerstreit diese Diskussion jetzt aus.
Freilich täte eine solche Debatte auch vielen Homosexuellen selbst gut. Das Wort ist so verpönt, dass in der Türkei selbst Schwule sich nicht als Homosexuell verstehen, solange sie den „aktiven” Part beim Geschlechtsverkehr übernehmen. Ähnlich sieht man es in der Gesellschaft – so richtig „Schande” bringt nur der passive Homosexuelle über sich und seine Familie.
Nackte Proteste in Mexiko
11. März – Im mexikanischen Parlament protestieren diese fünf Frauen gegen den Präsidenten Felipe Calderon. Sie verlangen seinen Rücktritt.
Um sich der öffentlichen Wahrnehmung sicher zu sein, haben sich diese politischen Aktivistinnen nackt ausgezogen und damit gleich mehrere Kamera-Linsen angezogen.

Amoklauf von Winnenden Jahrestag
Amoklauf von Winnenden Jahrestag
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Der Amoklauf von Winnenden ereignete sich am Vormittag des 11. März 2009 in Winnenden, rund 20 Kilometer nordöstlich von Stuttgart, sowie in Wendlingen am Neckar. Dabei wurden 15 Menschen ermordet. Elf Menschen – einige von ihnen schwer verletzt – wurden in Krankenhäuser eingeliefert. Der 17-jährige Täter, Tim Kretschmer, wurde nach mehrstündiger Flucht von der Polizei gestellt und erschoss sich schließlich selbst.
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Der Täter betrat am Mittwoch, dem 11. März 2009, gegen 09:30 Uhr die Albertville-Realschule in Winnenden. In zwei Klassenzimmern und einem Chemiesaal schoss er mit einer Pistole des Typs Beretta 92 auf die dort anwesenden Schüler und Lehrerinnen. Ein Schüler, sechs Schülerinnen und eine Lehrerin erlagen noch vor Ort ihren Verletzungen, zwei Schülerinnen starben auf dem Weg ins Krankenhaus, neun weitere Schülerinnen und eine Lehrerin wurden verletzt in Krankenhäuser eingeliefert.
Die Polizei hatte um 09:33 Uhr einen Notruf erhalten und sofort zwei Einsatzteams zum Tatort entsandt. Als der Amokläufer die nach drei Minuten eintreffenden Polizeibeamten wahrnahm, eröffnete er das Feuer auf sie und flüchtete zu Fuß aus der Schule, wobei er auf den Gängen zwei weitere Lehrerinnen erschoss.
Danach erschoss Tim Kretschmer am Zentrum für Psychiatrie im Freien einen Mitarbeiter. Weiter in Richtung Innenstadt flüchtend, zwang Kretschmer einen Autofahrer, ihn in dessen Auto über die Bundesautobahn 81 etwa 100 Kilometer weit über Tübingen, Nürtingen und die Bundesstraße 313 in Richtung Wendlingen zu fahren.[2] An einer Kontrollstelle der Polizei bei Wendlingen am Neckar konnte der Fahrer nach einem Bremsmanöver entkommen. Der Täter flüchtete zu Fuß in das Industriegebiet Wert.
Dort betrat er gegen 12:15 Uhr ein Autohaus und erschoss einen 46-jährigen Kunden und einen 36-jährigen Mitarbeiter, nachdem ihm nicht wie gefordert ein PKW zur Verfügung gestellt worden war. Daraufhin verließ der 17-Jährige das Autohaus, schoss auf ein vorbeifahrendes Auto und eröffnete das Feuer auf eintreffende Polizisten. In einem anschließenden Schusswechsel wurde der Täter mit jeweils einem Schuss in beide Beine verletzt. Im weiteren Verlauf begab er sich wieder in den Verkaufsraum des Autohauses und schoss durch die Scheibe mehrmals auf Polizeibeamte. Anschließend verließ er das Autohaus durch den Hinterausgang und lief auf ein benachbartes Firmengelände.
Von dort gab er Schüsse auf ein vorbeifahrendes Zivilfahrzeug der Polizei ab, wodurch zwei Polizeibeamte schwer verletzt wurden. Nach Zeugenaussagen tötete er sich schließlich gegen 13:00 Uhr durch einen Schuss in den Kopf selbst. Insgesamt gab der 17-Jährige an den beiden Tatorten 112 Schüsse ab.
Der in einem Nachbarort wohnhafte Täter hatte bis 2008 die Albertville-Realschule besucht und mit der Mittleren Reife abgeschlossen. Sein Vater war Sportschütze und besaß 15 Waffen. Nach Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft war der 17-Jährige im Zeitraum von April bis September 2008 im psychiatrischen und neurologischen Krankenhaus Weissenhof in Weinsberg vorstellig geworden. Die Eltern ließen über ihren Anwalt im Nachrichtenmagazin Focus jedoch dementieren, dass ihr Sohn in psychotherapeutischer Behandlung gewesen sei.
Die Tat ereignete sich nur einen Tag nach dem Amoklauf von Alabama. Dass die Tat in Geneva County möglicherweise Auslöser oder Vorbild für die Tat in Winnenden war, wurde in Betracht gezogen, konnte jedoch bislang nicht nachgewiesen werden.
Knapp zwei Monate nach dem Amoklauf verließ die Familie des Amokläufers ihren bisherigen Wohnort; eine Rückkehr sei laut Aussage des Bürgermeisters „auch aus Sicht der Familie … undenkbar“. Die Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart hat am 27. November 2009 in einer Pressemitteilung erklärt, dass gegen den Vater Anklage wegen fahrlässiger Tötung in 15 Fällen, fahrlässiger Körperverletzung in 13 Fällen und Verstoß gegen das Waffengesetz erhoben wird.
Der Unterricht für die Schüler der Albertville-Realschule fiel zunächst aus. Zahlreiche Trauernde legten Blumen vor dem Schulgebäude ab und stellten dort Kerzen auf. Am Montag, dem 16. März 2009, begann ein psychologisch begleitetes Betreuungsangebot in verschiedenen Sälen außerhalb des Schulgeländes; die Teilnahme war freiwillig. Am 23. März 2009 wurde der Pflichtunterricht wiederaufgenommen, der jedoch vorerst nicht mehr im Realschulgebäude stattfand.
Mit einem offenen Brief wandte sich die Familie des Täters am 17. März 2009 an die Öffentlichkeit. Darin erklärte sie, „wir hätten Tim so etwas nie zugetraut“, und sprachen den Opfern, Angehörigen und Freunden ihr Mitgefühl aus.
Eine Woche nach der Tat, am 18. März 2009, fand um 10:00 Uhr eine Schweigeminute statt; daran nahmen unter anderem der Landtag von Baden-Württemberg, Behörden und Hörfunksender teil.Am 21. März 2009 fand in der katholischen Stadtkirche St. Karl Borromäus in Winnenden eine zentrale Trauerfeier statt, die auch in das Herbert-Winter-Stadion und in weitere Kirchen und Hallen übertragen wurde. Die Polizei zählte in Winnenden insgesamt 8.500 Trauergäste.Bundespräsident Horst Köhler und Ministerpräsident Günther Oettinger hielten Trauerreden; auch Bundeskanzlerin Angela Merkel, ihr Stellvertreter Frank-Walter Steinmeier und die gesamte Landesregierung von Baden-Württemberg reisten zu dem Trauergottesdienst und dem anschließenden Staatsakt an.
Anfang April 2009 gründete sich das Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden, dessen Ziele unter Anderem eine verstärkte Gewaltprävention, mehr Sensibilisierung von Eltern für den Medienkonsum ihrer Kinder und ein Verbot sogenannter “Killerspiele” sind. Das Aktionsbündnis wurde vom Vater einer der ermordeten Schülerinnen initiiert.
Die Staatsanwaltschaft Stuttgart leitete gegen den Vater des Täters ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Tötung ein, weil er die Tatwaffe im elterlichen Schlafzimmer statt wie vorgeschrieben in einem speziellen Waffentresor aufbewahrt habe. Seine Waffen wurden eingezogen; er kündigte an, seineWaffenbesitzkarte zurückzugeben, um dem behördlichen Entzug der waffenrechtlichen Erlaubnis wegen Unzuverlässigkeit zuvorzukommen.
Nach dem Amoklauf begann eine politische Diskussion über das Waffenrecht. Insbesondere wurde vorgeschlagen, Sportschützen zu verbieten, ihre Waffen zu Hause aufzubewahren. Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) lehnte dies ab, weil die Schützenhäuser so zu „Waffendepots“ würden; stattdessen forderte sie, aufmerksamer mit den Sorgen, Nöten und Problemen junger Leute umzugehen. Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) sagte, er habe keine Anhaltspunkte dafür, dass ein strengeres Waffenrecht die Tat hätte verhindern können; gleichwohl sei es Aufgabe der Politik, zu überlegen, ob ein Mitglied eines Schützenvereins so viele Waffen und so viel Munition zu Hause haben müsse und ob Waffenbesitzer ihre Verantwortung ernst genug nähmen. Bundeskanzlerin Merkel (CDU) forderte unangemeldete Kontrollen der ordnungsgemäßen Aufbewahrung von Waffen in Privathaushalten.
Der Berliner Innensenator Ehrhart Körting (SPD) sowie Politiker derGrünen und der Linken forderten Beschränkungen des Waffenbesitzes. Der bremische Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) forderte unter anderem, Waffen und Munition für den Schießsport zu trennen und die Munition künftig nur noch in Vereinsgebäuden und Schießstätten aufzubewahren; polizeiliche und militärische Waffen hätten im Schießsport nichts zu suchen. Die Winnender Zeitung veröffentlichte einen offenen Brief der Familien mehrerer Opfer, in dem sie forderten, das Mindestalter für den Zugang zu großkalibrigen Pistolen von 14 auf 21 Jahre hinaufzusetzen, die Magazine auf zwei Schuss zu begrenzen und den Einsatz solcher Pistolen im Schießsport überhaupt zu überdenken. Auch müssten Verstöße gegen die Vorschriften für die Aufbewahrung von Waffen und Munition als Straftaten statt nur alsOrdnungswidrigkeiten geahndet werden.
Auch die Rolle sogenannter Killerspiele war Gegenstand der öffentlichen Debatte. Bundespräsident Köhler forderte Politik und Gesellschaft auf, gegen gewaltverherrlichende Computerspiele und Filme vorzugehen.Angehörige mehrerer Opfer forderten, „Killerspiele“ ganz zu verbieten, im Fernsehen weniger Gewalt zu zeigen und den Jugendschutz im Internet zu verstärken. Außerdem verlangten sie eine Verpflichtung der Medien, den Täter zu anonymisieren, um eine Heroisierung und Nachahmungstaten zu vermeiden.
Ende November 2009 erhob die Staatsanwaltschaft Stuttgart auf Druck der Generalstaatsanwaltschaft Anklage gegen den Vater des Amokläufers wegen Körperverletzung, fahrlässiger Tötung sowie Verstoßes gegen das Waffengesetz.
Die Schmarotzer unserer Gesellschaft !
Oder die Flöhe im Hundefell !
Warum lassen wir uns das gefallen?
Diese Raubritter sitzen da oben und beschimpfen uns noch.
Er sollte mal mit Hartz IV zu leben versuchen!
Hartz 4 Empfänger wehrt euch, lasst euch das nicht
gefallen!
http://news.de.msn.com/politik/bilder.aspx?cp-documentid=152382878
Wahlvolk, laßt sie tun was sie wollen, sie wollen doch nur ihr Bestes!
Nicht wundern, wenn es immer besser wird für ALLE im Lande.
Sie werden uns schon dahin bringen, wo sie uns haben wollen. Ebenso, wie es die Oberlügnern im Lande der Griechen schon geschafft haben. Wir werden darauf noch etwas warten müssen, aber was lange währt wird GUT.
Ich bin mit 60 in Rente, und habe auf einige Prozente verzichtet. doch, wenn ich mal mehr als 400 Euros dazuverdiene, muss ich Rente zurückbezahlen. wie passt das? wenn ein Abhängigbeschäftigter in solchen Dimensionen dazuverdient, fliegt er..
wie lange dulden wir dieses Pack noch????

Guido Westerwelle, FDP
Der Wechsel von der Oppositionsbank ins Außenministerium war für Guido Westerwelle mit großen finanziellen Einbußen verbunden. Da es Bundesministern untersagt ist, hochdotierte Vorträge zu halten oder inFirmenbeiräten zu sitzen, steht bei ihm als anzeigbare Einkünfte nur “Bundesminister, monatlich, Stufe 3″. Noch in der letzten Legislaturperiode hat Westerwelle insgesamt 36 bezahlte Vorträge mit mindestens 252.000 Euro Honorar angezeigt. Pikant: Zu den Auftraggebern des jetzigen Vizekanzlers gehörten unter anderen die Liechtensteiner Bank LGT, die Privatbank Sal. Oppenheim, der Finanzfonds Lupus Alpha Asset oder die Vermögensverwaltung Lazard Asset. Aufgeführt sind auch Auftritte gegen Honorar bei der Maritim Hotelgesellschaft oder im Congress Hotel Seepark in Thun in der Schweiz.

Frank Steffel, CDU
Nachdem bisherige Topverdiener wie Ex-Fraktionschef Friedrich Merz (CDU) oder der frühere Arbeitsminister Walter Riester (SPD) aus dem Bundestag ausgeschieden sind, rücken jetzt andere Politiker bei den Nebenverdiensten nach vorn. Etwa Parlamentsneuling Frank Steffel (CDU). Als Geschäftsführer seines Teppichhandels bezieht er neben dem Mandat noch ein nach oben offenes Monatssalär in der Abgeordneten-Stufe 3 (über 7000 Euro). Dazu kommen zum Beispiel noch monatlich zwischen 1000 und 3500 Euro (Stufe 1) für den Beirat in der der Berliner Spielbank. Ferner gibt Steffel rund 20 Beteiligungen an Kapital- und Personengesellschaften an.
Todesopfer steigen weiter auf über 700… kein Ende in Sicht
Chile-Todesopfer steigen weiter auf über 700
Todesopfer steigen weiter auf 147
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122 Tote nach Beben in Chile
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Das schwere Erdbeben in Chile hat doch mehr Opfer gefordert als gedacht: Inzwischen ist die Zahl der Toten der Staatspräsidentin zufolge auf mehr als 122 gestiegen. Noch ist das gesamte Ausmaß der Katastrophe nicht abzusehen. Das Beben der Stärke 8,8 traf den südlichen Teil des Landes und löste Tsunami-Alarm aus.
Ein mächtiges Erdbeben der Stärke 8,8 hat Chile erschüttert und mehr als 70 Menschen getötet. Das erklärte Staatspräsidentin Michelle Bachelet im Fernsehen. Viele Gebäude wurden beschädigt. Die gewaltigen Erdstöße im Meer verursachten einen Tsunami mit bis zu 1,30 Meter hohen Wellen. Für die Pazifikküste von Chile und Peru wurde eine Tsunami- Warnung herausgegeben.
Millionen Menschen wurden aus dem Schlaf gerissen und stürzten in Panik auf die Straßen, als die Erde um 3.34 Uhr Ortszeit bebte. In schneller Folge gab es mehrere Nachbeben mit Stärken von bis zu 6,2. Das Epizentrum lag nach Angaben der US-Erdbebenwarte im Pazifik 92 Kilometer vor der südchilenischen Küstenstadt Concepción, mit 1,8 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt des Landes. Staatspräsidentin Bachelet rief die Menschen auf, Ruhe zu bewahren und zu Hause zu bleiben.
Beben in Chile: Tsunamiwarnung ausgelöst
Ein Erdbeben der Stärke 8,8 gilt als Großbeben, bei dem normalerweise mit vielen Opfern und schweren Verwüstungen zu rechnen ist. Das stärkste je auf der Erde gemessene Beben hatte eine Magnitude von 9,5 und ereignete sich 1960 in Chile. Damals starben mehr als 1600 Menschen.
Aus der Region von Concepción etwa 700 Kilometer südlich von Santiago de Chile wurden Schäden an Gebäuden und der Infrastruktur gemeldet. In der Region leben auch viele Nachfahren deutscher Einwanderer. Auch in anderen Landesteilen gab es Zerstörungen, deren genaues Ausmaß aber zunächst nicht bekannt war.

Guatemala: Wütende Menge lyncht Frau
Guatemala: Wütende Menge lyncht Frau – Selbstjustiz auf der Straße
Selbstjustiz auf der Straße
Unfassbare Brutalität in Guatemala City – Alejandra Maria Torres fällt entkräftet auf den Boden, der wütende Mob schlägt unvermindert weiter auf sie ein. Die Menge reißt ihr die Kleider vom Leib. Dann wird sie mit Benzin übergossen und angezündet. Nur ein Eingreifen der Polizei kann die gepeinigte Frau vor dem sicheren Tod retten. Die Menge warf der Frau vor, mit drei Komplizen einen bewaffneten Raubüberfall begangen zu haben. Gewaltsame Vergeltung ist in Guatemala an der Tagesordnung. Allein dieses Jahr wurden 219 Menschen Opfer äußerst brutaler Selbstjustiz. 45 Menschen starben dabei. Die Komplizen der Frau hatten mehr Glück. Sie konnten fliehen. Alejandra Maria Torres kam ins Gefängnis.

Foto: Reuters

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Deutscher Islamprediger darf nicht in die Schweiz
Deutscher Islamprediger darf nicht in die Schweiz
Die Schweizer Behörden haben ein Einreiseverbot gegen den 31-jährigen Pierre Vogel erlassen. Der zum Islam konvertierte ehemalige Profiboxer predigt vor allem vor jüngeren Leuten, die er zum Übertritt auffordert und für die Scharia wirbt. In Bern wollte Vogel auf einer Kundgebung gegen das Minarettverbot auftreten.

Dem deutschen Islamprediger Pierre Vogel ist die Einreise in die Schweiz verboten worden. Das bestätigte das Bundesamt für Migration. Vogel wollte am 12. Dezember auf einer Kundgebung in Bern sprechen, zu der islamische Gruppen wegen des Bauverbots für Minarette aufgerufen haben. Nach Angaben des Bundesamtes wurde das Einreiseverbot auf Antrag der Stadt Bern ausgesprochen, die um die Sicherheit bei der Kundgebung fürchte.
Derzeit wird noch bei der Berner Polizei geprüft, ob die Kundgebung überhaupt stattfinden kann. Zu den eingeladenen Rednern hatten die Organisatoren der Polizei gegenüber keine Angaben gemacht. Jedoch hieß es auf der Internetplattform Facebook, dass Pierre Vogel, als Gastredner auftreten wolle. Dieser bestätigte dies auch der Zeitung „20Minuten”
Sarrazin fordert Kopftuchverbot für Schülerinnen
Sarrazin fordert Kopftuchverbot für Schülerinnen. Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin hat sich auf einer Podiumsdiskussion in Berlin erneut zum Thema Integration geäußert. Er würde Kopftücher im Schulunterricht verbieten, weil sie kein religiöses, sondern ein politisches Symbol seien. “In Europa haben wir steigende Zahlen von Muslimen, was in allen Ländern Probleme macht”, sagte Sarrazin.

Abiturientin mit Kopftuch während er Prüfung zum Abitur an einem Düsseldorfer GymnasiumDer frühere Berliner Finanzsenator Thilo Sarrazin SPD, der im Oktober in einem aufsehenerregenden Interview Türken und Arabern in Berlin Integrationswillen absprach, hat sich erneut zum Thema Integration geäußert.
Laut “Bild”-Zeitung forderte Sarrazin, der jetzt Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank ist, auf einer Podiumsdiskussion in Berlin ein Kopftuch-Verbot für muslimische Schülerinnen. Sarrazin sagte wörtlich: “Ich würde Kopftücher im Unterricht untersagen. Sie sind kein religiöses Symbol, sondern ein politisches. Ein Symbol des Machtanspruches des Mannes über die Frau.”
Zur Begründung sagte Sarrazin: “In Europa haben wir steigende Zahlen von Muslimen, was in allen Ländern Probleme macht.” Zur besseren Integration forderte Sarrazin laut Zeitung: „Erstens den Zuzug begrenzen. Zweitens diejenigen, die da sind, unter Integrationsdruck setzen.
Politik und Gesellschaft müssen eine Erwartungshaltung herstellen.” Zudem würde er “darauf bestehen, dass man Deutsch redet.”Bislang steht es Schülerinnen an öffentlichen Schulen frei, Kopftücher zu tragen. In Berlin gilt seit 2005 ein “Neutralitätsgesetz”, nach dem weder Lehrkräfte, noch Richter und Polizisten im Dienst Kopftuch, Kreuz oder jüdische Kippa tragen dürfen.
Winter im Anmarsch: Ab dem Wochenende wird es kalt – Kurz notiert
Winter im Anmarsch: Ab dem Wochenende wird es kalt

Hoch «Dorothea» lässt ab dem Wochenende die Temperaturen in den Frostbereich sinken. In den Nächten wird es zum Teil empfindlich kalt, wie der Deutsche Wetterdienst am Donnerstag mitteilte. Auch tagsüber bleibe es in der Südosthälfte Deutschlands und im Bergland frostig, sagte Meteorologe Thomas Ruppert in Offenbach.
Am Freitag ist gebietsweise mit Niederschlägen zu rechnen, die im Tagesverlauf allmählich in Schnee übergehen und am Alpenrand recht ergiebig sein können. Die Hochstwerte bewegen sich zwischen zwei Grad an Oder und Neiße sowie acht Grad am Niederrhein.
In der Nacht zum Samstag bleibt es meist bedeckt und zeitweise regnet oder schneit es. Die Temperatur sinkt auf zwei Grad im Westen und minus fünf Grad in den östlichen Mittelgebirgen. Tagsüber fällt vor allem in Süddeutschland gebietsweise Schnee, im Nordwesten strichweise Regen. Im Südwesten wird es mäßig kalt mit Höchstwerten zwischen minus ein Grad im Südosten und vier Grad im Rheinland, im Bergland herrscht Dauerfrost.
Am Sonntag fällt etwas Schnee, der im Nordwesten mit Regen vermischt sein kann. Es wird nicht wärmer als null bis vier Grad, im Süden und Südosten sowie im Bergland herrscht vielerorts leichter Dauerfrost.
via Winter im Anmarsch: Ab dem Wochenende wird es kalt – Kurz notiert.














































































































































